Publikationen 

Ana Amil/Didine van der Platenvlotbrug (Hg.)

Weiblichkeiten auf St. Pauli

Von Vielfalt und Selbstermächtigung in 25 ungeschriebenen Geschichten

112 Seiten mit ca. 30 Farbabbildungen, Hardcover, 20,5 x 14,5 cm
ca. 16,00 €
Warengruppe 1 941/1 943

ISBN 978-3-96060-581-2

Erscheint im April

Seit Jahrhunderten tickt St. Pauli anders: Als ›Große Freiheit‹ für verschiedene Religionen und für Menschen aller Länder, als freizügiger Ort für Lust und Freude bietet die frühere Vorstadt rund um den Hamburger Berg den unterschiedlichsten Menschen eine Heimat und ein Experimentierfeld für die verschiedensten sozialen und künstlerischen Utopien. Zugleich ist die Reeperbahn aber auch ein Sinnbild der Kommerzialisierung von Lust und Begehren sowie des weiblichen Körpers. Soziale Härten treffen hier genauso unmittelbar aufeinander wie die vielfältigsten Lebensgeschichten.

In diesem Umfeld und angesichts einer zumeist männlich erzählten Geschichte ist die Rolle des Weiblichen, der (cis und trans) Frauen, Transvestiten, Tunten, aller sich weiblich definierender Menschen einen besonderen Blick wert – als sowohl ausgebeutete Objekte wie als selbstbewusste Akteur*innen in der Sex-Industrie, als Macher*innen und Inspirationsgeber*innen für Lebenskonzepte und soziale Utopien, als Kämpfer*innen gegen die Nazis oder als politische Aktivist*innen. Dieses Buch erzählt in 25 Kurzbiografien Geschichte und Geschichten sich weiblich verstehender Menschen auf St. Pauli vom frühen Mittelalter bis in die Jetztzeit und bringt dabei vergessene und unbekannte Weiblichkeiten mit all ihren Stärken, ihrer Grandezza und ihrer Aufforderung zum Self-Empowerment ans Licht.

Kurztext: 25 inspirierende Biografien und Geschichten des Self-Empowerments sich weiblich verstehender Menschen auf St. Pauli vom Mittelalter bis heute.

Fanzine DER BLINDE FLECK - Gesellschaft Akzeptanz Impulse [Hier als zum DOWNLOAD]

INSTITUT FÜR RADIKALE AKZEPTANZ

Im Institut für Radikale Akzeptanz haben wir von Juni bis August 2023 unterschiedliche Akteur*innen, Vereine und Einzelpersonen zu Wort kommen lassen und sind in den Dialog gegangen. Durch ihren Einsatz, ihr Engagement und ihre Haltung verbessern sie nachhaltig unser Leben und ihr solidarisches Handeln sind die Säulen unserer Gesellschaft. In der Millerntorwache haben wir ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Gesprächen und Ausstellungen umgesetzt und es wurden folgende Kernthemen beleuchtet:

- Diversität

- Obdachlosigkeit

- Teilhabe

Insgesamt spielen Ehrenamt, soziokulturelle Zentren, stadtteilpolitischer Aktivismus und Teilhabe eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Gemeinschaft und der Förderung von sozialer Gerechtigkeit und Inklusion. Ehrenamtliche Arbeit ist ein wichtiger Beitrag zur Gesellschaft, und die Teilhabe aller Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder sozialem Status, ist ein wichtiger Aspekt der Demokratie und der Chancengleichheit.

Das Ehrenamt bezieht sich auf freiwilliges Engagement von Menschen in verschiedenen Bereichen, wie z.B. in Kultur, Sport, Umwelt, Sozialem, Bildung, usw. Aus eigener Motivation heraus tragen Ehrenamtliche dazu bei, dass das Gemeinwohl gestärkt wird.

Soziokulturelle Zentren spielen eine wichtige Rolle für das gesellschaftliche Leben und die kulturelle Entwicklung einer Gemeinde oder Stadt. Sie bieten eine niedrigschwellige Plattform für kulturellen Austausch und Zusammenarbeit und tragen somit zur Förderung von Akzeptanz, Verständnis und Solidarität bei.

Stadtteilpolitischer Aktivismus kann eine wichtige Rolle bei der Stärkung von Gemeinschaften und der Förderung von lokaler Demokratie und Partizipation spielen. Indem Bürger*innen ihre Stimme erheben und sich für ihre Interessen einsetzen, können sie dazu beitragen, ihre Umgebung zu verbessern und positive Veränderungen herbeizuführen.

Die Teilhabe beschreibt das Recht und die Möglichkeit von Menschen, sich aktiv an der Gesellschaft zu beteiligen und ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse zu vertreten. Dies beinhaltet die Teilnahme an politischen Prozessen, Entscheidungen und Debatten, sowie den Zugang zu Bildung, Arbeit, Kultur, Gesundheitsversorgung und anderen wichtigen Ressourcen.

Im Fanzine „Der blinde Fleck“ haben wir eine Auswahl der Interviews abgedruckt, die wir geführt haben.

Wir haben Menschen getroffen, die eine Gemeinsamkeit haben. Sie fühlen sich verantwortlich für ihre Mitwelt und möchten sie aktiv mitgestalten. 

Wir sind ALLE in unserem Menschsein verbunden. 

Menschlichkeit ist nicht verhandelbar. 

Solidarity wins, Ana

Dieses Feld ist obligatorisch

Ich bin damit einverstanden, dass diese Daten zum Zweck der Kontaktaufnahme gespeichert und verarbeitet werden. Mir ist bekannt, dass ich meine Einwilligung jederzeit widerrufen kann.*

Dieses Feld ist obligatorisch

* Kennzeichnet erforderliche Felder
Bei der Übermittlung Ihrer Nachricht ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ich danke Ihnen! Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden.

Kontakt

Telefon: +49 176 - 744 768 48

E-mail: info@ana-amil.de

Anschrift: Breiter Gang 15, 20355 Hamburg

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte prüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.